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Hundebekanntschaft

Der Winter will dieses Jahr einfach nicht gehen. Wir haben schon Mitte April und es ist immer noch sau kalt draußen. Die Natur ist noch immer im Winterschlaf. Die Menschen sehnen sich nach der Wärme der Sonne. Meine Seele schreit nach ihr. Ich gehe mal wieder mit dem Hund durch unseren Stadtpark. Auf dem Spielplatz spielen keine Kinder, der Teich ist verwaist und die Skaterbahn ebenso. Der Bolzplatz wird nicht genutzt und auch die Anlagen um Körbe zu werfen, steht ziemlich nutzlos in der Gegend herum. Die Leute um einen herum sind sehr gereizt.
Ich gehe mit meinem Pudel Lissy immer hier hin. Hier darf sie frei laufen und toben. Heute findet sie mal wieder kein Ende mit der Toberei, obwohl wir alleine sind. Das mag sie eigentlich gar nicht, dass sie alleine herum tollen muss, nur heute genießt sie mal. Ich muss ihr immer Bällchen werfen, was sie mir dann ganz flott immer anbringt.
Plötzlich kommt aus dem Gebüsch vom Bolzplatz her, ein großes braunes etwas an mir vorbei gelaufen. Ich habe mich sehr erschrocken. Das Etwas rast laut bellend auf meine Lissy zu. Ich rufe sie, aber sie reagiert nicht. Da ist der andere Hund auch schon bei ihr. Mir schwant böses, aber die beiden Hunde beschnüffeln sich und toben danach beide herum. Aus der Ferne sehe ich eine Person auf mich zulaufen und immer wieder Rex, Rex, Rex rufen. Nur dieser ist so in das tollem mit meinem Hunsd vertieft, dass er Herrchen gar nicht mitbekommt. Beide kenne ich nicht, weder den Hund noch den Besitzer.
Er entschuldigt sich bei mir, für den Schrecken, dem sein Hund verursacht hat. Er stellt sich vor. Sein Name ist Alongra. Er sei gerade hier hingezogen. Ich stellte mich ihm ebenfalls vor. Ich bemerkte, dass ich anfing, ihn zu beäugen. Er war ein stattlicher junger Mann. Groß gewachsen, kurze schwarze gegeelte Haare. Sein Körper war durchtrainiert, das konnte man trotz der dicken Anziehsachen sehen.
Unsere Hunde tobten herum und fanden kein Ende. Er sah, dass ich anfing zu frieren und wollte mich zum Wiedergutmachen zu sich einladen, da er direkt am Ende des Parks wohne. Da mir schon sehr kalt war, nahm ich die Einladung dankend an. Er rief seinen Hund und dieser kam sofort an und setzte sich neben ihn. Klasse dachte ich, wenn das auch mal so bei meinem Hund klappen würde. Zu meinem Erstaunen kam sie ebenfalls an und setzte sich neben mich. Ich lächelte verlegen. Danach gingen wir zu ihm.
Man sah, dass er gerade eingezogen war. Einige Umzugskartons standen noch herum. Mich störte es überhaupt nicht. Die Hunde spielten herum und er machte Kaffee. Hmmm wie das duftete. Frischer starker Espresso. Wir setzten uns ins gemütliche Wohnzimmer. Sogar die Hunde gingen auf ihren Platz, es war herrlich anzuschauen. Man sah ihnen an, sie mochten sich. Wir kamen ins Gespräch. Ich weis nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, er zog mich magisch an und mir wurde immer wärmer.
Irgendwie berührten sich unsere Hände auf einmal und diese Reaktion war bei mir wie ein Stromschlag. Was war das? Sowas kenne ich nicht von mir. Unsere Blicke trafen sich und da auch wieder dieses Gefühl. Ich setzte mich näher zu ihm und wir küssten uns. Dieser Kuss war so elektrisierend für mich, dass ich am liebsten sofort über ihn hergefallen wäre. Wir küssten uns und fingen an uns zärtlich zu streicheln. Die Kleidung hatten wir bereits abgelegt. Unsere Aktivitäten wurden immer intensiver und stärker. Wir brachten uns gegenseitig immer Höher bis zum Finale. Es wurde immer heftiger. Unsere Körper vibrierten vor Freude. Es machte uns Spaß uns immer wider neu hoch zu puschen, mit den verschiedensten Stellungen. Ich lernte dabei Stellungen kenn, die ich nicht kannte oder für Möglich gehalten hätte.
Nach dem Liebesspiel bereitet er uns noch einen starken Espresso. Ich ging runter zum Italiener und holte uns eine leckere Pizza. Da mich zu Hause keiner vermisste blieb ich nach dem Essen noch. Wir saßen im Wohnzimmer und fühlten uns einfach wohl. Wir stellten fest, dass wir es beide gebraucht hatten, da unsere letzten Bezeihungen schon länger her waren.
Jetzt treffen wir uns regelmäßig im Park mit den Hunden, und wenn wir Bock aufeinander haben, gehen wir zu einem und schlafen miteinander.

 

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